Schnorcheln im Urlaub – Tipps für ein unvergessliches Erlebnis

Schnorcheln

Schnorcheln ist eine tolle Art und Weise, das Meer und seine Bewohner besser kennenzulernen und die wunderbare Unterwasserwelt zu entdecken. Wenn man seinen Urlaub am Meer verbringt, ist Schnorcheln außerdem eine tolle Beschäftigung zum Zeitvertreib.

Natürlich darf das notwendige Equipment für das Schnorcheln nicht fehlen.

Was also brauche ich für ein tolles Schnorchelerlebnis im Urlaub?

Meer

Das erklärt sich von selbst. Allerdings sollte man beim Auswählen des Urlaubsortes bereits beachten, dass dieser im besten Falle bereits als Schnorchelhotspot gekennzeichnet ist. So hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Menge zu entdecken, sieht schöne Korallen und eine Vielzahl an Fischen und Pflanzen.

Schnorchel

Natürlich ist auch ein Schnorchel notwendig, damit man unter Wasser auch genügend Luft bekommt und das Spektakel ohne ständiges Auftauchen genießen kann.

Taucherbrille

Eine Taucherbrille dient dazu, dass man klare Sicht auf den Meeresboden hat und die Natur im Blick behalten kann. Nicht nur die Sicht ist ein wichtiger Punkt, sondern auch der Schutz vor salzigem Meereswasser, welches in den Augen brennt. Es empfiehlt sich, die Taucherbrille kurz vor dem Aufsetzen einmal ins Wasser zu tauchen – so verhindert man ein Beschlagen der Gläser und kann sofort drauf los schnorcheln.

Vollmasken

Eine Alternative zu der Kombination aus Schnorchel und Taucherbrille bieten Vollmasken. Hier ist der Schnorchel direkt in die Maske integriert und es bietet sich ein freies Sichtfeld.

Neoprenanzug

Ein Neoprenanzug bietet sich an, wenn es sich um kältere Gewässer handelt. Der Körper ist durch das Neopren gegen kalte Temperaturen geschützt und kühlt nicht so schnell aus. Außerdem bietet ein Neoprenanzug auch einen gewissen Schutz für die Haut. Er verhindert, dass die nackte Haut direkt auf Meeresbewohner- und pflanzen trifft und schützt weiterhin vor Sonneneinstrahlung.

Sonnenschutz

Wenn kein Neoprenanzug vorhanden ist, sollte man unbedingt einen ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor und UV-Filter auftragen. Beim Schnorcheln vergeht die Zeit wie im Flug, sodass die Gefahr besteht, dass den Überblick verliert wie lange man bereits im Wasser ist. Wenn man nur an der Wasseroberfläche verbleibt, ist der Rücken permanent der Sonneneinstrahlung ausgesetzt, welches zu Sonnenbrand führen kann. Das Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen und verstärkt diesen Effekt nochmals. Durch einen ausreichenden, und vor allem wasserfesten, Sonnenschutz sind Sie allerdings gut geschützt und können unbesorgt schnorcheln.

Damit haben Sie alle notwendigen Dinge beisammen, um unbeschwert in Ihr Schnorchelerlebnis zu starten. Wie Sie bereits in der Auflistung erkennen konnten gibt es verschiedene Arten von Masken, die zum Schnorcheln verwendet werden können:

Kombination aus Schnorchel und Taucherbrille

Bei dieser Variante kombiniert man einen beliebigen Schnorchel mit einer beliebigen Taucherbrille. Die Kombinationsmöglichkeiten sind dementsprechend sehr vielfältig und man kann selbst entscheiden, welche Passform am besten geeignet ist.
Der Schnorchel wird in den Mund eingeführt und durch Beißen auf die entsprechende Vorrichtung fixiert. Die Atmung bei dieser Variante erfolgt dementsprechend ausschließlich durch den Mund. Der Kopf des Schnorchels sollte aus dem Wasser herausragen, sodass ein Einströmen von Luft gewährleistet ist. Durch Schaffen von Unterdruck ist auch ein kurzes Eintauchen unter Wasser möglich.
Vorteile dieser Variante sind zum Einen die Flexibilität bei der Auswahl von Schnorchel und Taucherbrille als auch die geringe Größe (insbesondere bei Flugreisen entscheidend). Die Nachteile dieser Möglichkeit sind, dass man ggfs. Probleme mit der ausschließlichen Mundatmung hat und dass der Schnorchel schnell mal verrutschen kann.

Vollmasken

Bei einer Vollmaske sind Schnorchel und Taucherbrille direkt miteinander verbunden, wodurch die Maske an sich etwas größer erscheint. Durch diese Verbindung kann die Atmung hier sowohl durch den Mund als auch durch die Nase erfolgen. Dies entspricht der natürlichen Atmung über Wasser und ist dadurch deutlich angenehmer.
Außerdem bietet die Maske einen größeren Freiraum für das gesamte Gesicht, sodass sie sich besonders für Personen eignet, die zu Beklemmungen neigen. Die Maske dichtet lediglich am Rand des Gesichts ab, so dass Mund, Nase und Augen vollständig frei bleiben.
Dies bietet den Vorteil, dass eine Kommunikation mit einem potentiellen Tauchpartner weiterhin möglich ist. Insbesondere in Gefahrensituationen ist dies ein entscheidender Vorteil.
Bei der herkömmlichen Taucherbrille ist das Sichtfeld meist eingeschränkt. Durch die großflächige Glasfront ist die Vollmaske hier klar überlegen – es findet keine Einschränkung des Sichtfelds statt und man hat die ganze Unterwasserwelt im Blick.
Neuste Anti-Fog-Technologien verhindern bei den meisten Masken das Beschlagen.
Auch bei dieser Maske ist es durch eine Schließvorrichtung möglich, kurz unterzutauchen ohne das Eindringen von Wasser zu riskieren.

Viel Spaß bei Ihrem nächsten Schnorchel-Erlebnis!

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